Über mich

Wer steckt hinter der Familien-Ernte-Zeit?

Vom ersten Tomatenstrauch mit 14 bis zum Vorratsschrank voller Unabhängigkeit: Ich bin Tanja, und bei mir geht es um das echte Leben im Garten und in der Küche.

Die große Tomatenliebe (und alles, was danach kam)

Eigentlich fing alles ganz simpel an: Mein Papa mochte gerne Tomaten. Also habe ich mit 14 angefangen, welche für ihn anzubauen. Heute sind Tomaten meine absoluten Lieblinge – vor allem wegen der unglaublichen Vielfalt. Es gibt so viele Farben und Formen, dass man sich gar nicht sattsehen (und sattessen) kann.

Dass meine Oma eine leidenschaftliche Gärtnerin war, habe ich damals mit 14 gar nicht richtig zu schätzen gewusst. Heute weiß ich: Die Wurzeln wurden damals gelegt. Seit über 20 Jahren wächst bei mir nun alles, was das Herz begehrt: von Paprika und Kräutern bis hin zu den Klassikern.

Mein Garten-Motto: „Geht nicht, gibt’s nicht!“

Ich bin ein Garten-Abenteurer. Wenn ich etwas sehe, das ich noch nicht angebaut habe, bin ich sofort dabei. Mein Garten ist mein Labor, auch wenn nicht jedes Experiment in der Küche endet.

• Erdnüsse: Es war faszinierend zu beobachten, wie die Blüte in den Boden wandert und zur Nuss wird. Aber ehrlich? Der Ertrag war so gering, dass ich den Platz im Beet künftig lieber wieder für meine Tomaten nutze.

• Wassermelonen: Hier kämpfe ich noch mit dem ultimativen Rätsel: dem perfekten Reifegrad. Ich nehme euch bei meinen Versuchen mit, den richtigen Moment für die Ernte zu finden.

• Ingwer & Co: Es gibt immer etwas Neues zu entdecken – ich liebe es, die Grenzen des Anbaus im eigenen Garten auszutesten.

Gartenzeit ist keine Laufzeit (aber beides gehört zu mir)

Ich liebe Sport, vor allem das Laufen. Aber eines wirst du hier nicht von mir hören: „Gartenarbeit ersetzt das Fitnessstudio.“ Das ist Quatsch. Ein Halbmarathon ist eine andere Hausnummer als Unkraut jäten. Aber es gibt eine wichtige Wechselwirkung: Ich achte auf meinen Körper und mein Äußeres. Ich will wissen, was in meinen Körper kommt. Diese Unabhängigkeit – genau zu wissen, wie das Gemüse gewachsen ist, das ich später esse – ist mein Treibstoff für die Strecke und den Alltag.

Wissen ist Macht – besonders beim Einkochen

Seit fünf Jahren hat mich das „Haltbarmach-Fieber“ gepackt. Ob Einkochen, Dörren oder Fermentieren: Ich habe mich tief eingelesen. Warum? Weil Halbwissen beim Thema Haltbarmachen gefährlich sein kann (Stichwort Botulismus). Mir ist wichtig, dass du hier nicht nur Rezepte findest, sondern echtes Handwerk lernst. Seriös, fachlich fundiert, aber immer mit einer Prise Lockerheit.

Warum „Familien-Ernte-Zeit“?

Seit meine Tochter acht Monate alt ist, hat das Thema eine ganz neue Dimension bekommen. Schon während der Schwangerschaft habe ich Obstpürees eingekocht. Warum auf teure Fertigprodukte setzen, bei denen man nach dem nächsten Lebensmittelskandal nur noch hinterher jammern kann? Selbstgemachte Babynahrung ist einfach, günstig und sicher. Hinterher zu jammern, weil das Gekaufte doch nicht so gut war wie gedacht, hilft dem Kind nicht mehr – man muss vorher wissen, was drin ist.

Der Kreislauf: Tiere & Natur

Bei uns gehören auch zwei Enten und vier Hühner zum Kreislauf dazu. Meine Tochter liebt es, sie zu füttern. Sie sind für uns aber mehr als Unterhaltung: Sie sind Teil des Systems (Dünger, Schädlinge) und ja, bei uns wird auch geschlachtet. Mir geht es um das große Ganze: Artenschutz, Umwelt und das Verstehen von echten Kreisläufen.

Mein Ziel für dich

Egal ob du einen riesigen Garten hast oder „nur“ Gemüse kaufst, um es zu verarbeiten: Jeder kann vorsorgen und unabhängiger werden. Ich möchte dir den Mut geben, auf deinem Level einzusteigen – für deine Gesundheit und die deiner Familie.

Lass uns gemeinsam anfangen – die nächste Erntezeit kommt bestimmt!